Tipps & Tricks


Die Feuerwehr Hindelbank möchte es nicht unterlassen und Ihnen nützliche Tipps und Tricks zum Verhalten bei einem Brandfall mitzugeben. Die nachfolgenden Informationen stammen von der Beratungsstelle für Brandverhütung (www.bfb-cipi.ch). Sie sollen als Anhaltspunkte dienen und sind nicht in jedem Falle abschliessend.

Die Alarmnummer ist in jedem Fall:

Verhalten im Brandfall

Das richtige Verhalten bei einem Brandausbruch ist entscheidend für den Schutz von Menschen und Sachwerten. Allzu häufig wird die Feuerwehr erst nach misslungenen Löschversuchen alarmiert. Damit gehen kostbare Minuten verloren.

Bei Brandausbruch gilt der Grundsatz Alarmieren - Retten - Löschen!

Es soll ruhig und überlegt vorgegangen werden, Panik ist zu vermeiden.

A L A R M I E R E N

  • Zuerst Feuerwehr alarmieren: Tel. Nr. 118
    (Ort, Strasse und Ereignis sowie Name und Adresse des Anrufers angeben)

  • Gefährdete Personen und Hauszentrale sofort benachrichtigen


R E T T E N

  • Menschen und Tiere retten (Personen mit brennenden Kleidern in Decken oder Mäntel hüllen und auf dem Boden wälzen)

  • Fenster und Türen schliessen (Vermeiden der Brandausbreitung)

  • Brandstelle über Fluchtwege (Ausgänge, Treppen, Notausstiege) verlassen, keine Aufzüge benützen

  • Bei verrauchten Treppenhäusern und Korridoren im Zimmer bleiben, Türen abdichten und am geschlossenen Fenster auf die Feuerwehr warten


L Ö S C H E N

  • Brand mit den vorhandenen Mitteln bekämpfen (Handfeuerlöscher, Innenhydranten)

  • Brände von Oel oder Fett mit feuchtem Tuch zudecken

  • Bei brennenden elektrischen Geräten sofort Stecker ausziehen und abschalten

  • Eintreffende Feuerwehr einweisen

Überlegen Sie schon heute, wie Sie sich im Brandfall verhalten müssten - besser ist es aber, Brände zu verhüten.


Checkliste Brandgefahren im Haushalt

Wohngebäude werden am häufigsten von Bränden betroffen. Über 12'000 Wohnungen werden in der Schweiz jährlich durch Brände vollständig oder teilweise zerstört. Mehr als jeder vierte Schaden ist auf Unachtsamkeit im Umgang mit Feuer und Hitze zurückzuführen.

Brände vernichten nicht nur Sachwerte, auch Menschenleben sind bedroht. Die Hausbewohner können ihre eigene Sicherheit erhöhen, wenn Sie sich brandbewusst verhalten. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BfB empfiehlt deshalb, jeden Haushalt mindestens einmal jährlich mit dieser Checkliste zu überprüfen.

  • Bemühen Sie sich um eine gute Ordnung auch in Nebenräumen (Garage, Estrich, Heizung, Keller etc.)?

  • Denken Sie daran, dass viele Haushaltgeräte Wärme erzeugen und deshalb brandgefährlich sind (Kochherd, Strahler, Rechaud, Bügeleisen etc.)?

  • Wissen Sie, dass Kinder den Umgang mit Feuer unter Aufsicht von Erwachsenen lernen müssen?

  • Lassen Sie Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen?

  • Öffnen Sie bei Arbeiten mit brennbaren Flüssigkeiten (Lösungsmittel, Farbe, Leim, Sprays etc.) die Fenster und halten alle Zündquellen fern?

  • Werfen Sie Raucherwaren niemals achtlos weg und verzichten Sie im Bett auf das Rauchen?

  • Lassen Sie defekte Installationen unverzüglich vom Fachmann reparieren?

  • Kennen Sie den Grundsatz für das Verhalten im Brandfall: Alarmieren (Feuerwehr Tel. Nr. 118) - Retten - Löschen?

Broschüren und Merkblätter über die Brandverhütung können gratis bei der Beratungsstelle für Brandverhütung BfB bezogen werden.


Massnahmen bei Verbrennungen

Kühlen – kühlen – und nochmals kühlen...!
Trinken – trinken – und nochmals trinken...!

Trotz aller Vorsicht kann es zum Brandausbruch kommen. Dabei werden nicht nur Sachwerte vernichtet – oft werden auch Menschen Opfer der Flammen.

Welche Massnahmen sind nach Verbrennungen zu treffen?
Kaltes Wasser spielt eine äusserst wichtige Rolle. Das Eintauchen der betroffenen Haut in kaltes (nicht eisgekühltes) Wasser während mindestens 20 Minuten nach dem Unfall ist die erste, dringend empfohlene Massnahme. Hausmittel wie Mehl, Fett oder Oel sind nicht geeignet.

Brandblasen sollten nicht geöffnet werden. Brandwunden sind locker mit sauberen Tüchern abzudecken.

Verletzte mit starken Verbrennungen müssen viel trinken, um die verlorene Flüssigkeit zu kompensieren (evtl. Infusionen). Verbrennungen bei Kleinkindern und im Gesicht gehören in die Hände des Arztes, ebenso grossflächige Verbrennungen. Sind mehr als 30% der Körperoberfläche betroffen, muss der Verunfallte sofort hospitalisiert werden.


Insekten

Das Informationsblatt (PDF) wurde im 3324 02/2010 publiziert und soll helfen, die richtigen Massnahmen bei Insektenplagen einzuleiten.

Update:  15.06.2010

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